Haus Magdalena - ein stationäres Hospiz für die Westpfalz
In den Pflegeeinrichtungen des Diakoniezentrums Pirmasens wurden in den vergangenen Jahren unabhängig vom Lebensalter Menschen in ihrer letzten Lebensphase aufgenommen und gepflegt. Auf diesem Hintergrund ist der Wunsch entstanden, ein Hospiz für die Region Westpfalz zu errichten. Dieses Hospiz soll ein Zuhause sein für Menschen, die so krank sind, dass eine Heilung nach menschlichem Ermessen nicht mehr möglich ist.
Begleitung am Ende des Lebens
SWR-Sendung über das erste stationäre Hospiz in der Westpfalz
Speyer/Pirmasens (lk). „Leben miteinander teilen bis zuletzt – dem Sterben ein Zuhause geben“. Unter diesem Titel steht die SWR 4-Sendung „Blickpunkt Kirche“ am kommenden Mittwoch, 24. Februar, von 19.05 bis 19.30 Uhr. Pfarrer Roland Wagner stellt darin das Haus Magdalena in Pirmasens vor, das erste stationäre Hospiz in der Westpfalz.
Das Pirmasenser Hospiz in Trägerschaft des Protestantischen Diakoniezentrums bietet zur Zeit Platz für sechs Gäste und ist neben den Hospizen in Saarbrücken und St. Wendel auch für die Saarpfalz die nächstgelegene Einrichtung dieser Art. Im Gespräch mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern geht Wagner der Frage nach, wie Schwerstkranke im Haus Magdalena am Ende ihres Lebens begleitet und betreut werden.
Roland Wagner ist Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in St. Ingbert und gehört zum Rundfunkautorenteam der Evangelischen Kirche der Pfalz.