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DiakonieZentrum Pirmasens spendet Auto und medizinische Hilfsgeräte für ambulanten Pflegedienst in Rumänien

26.06.14


Das DiakonieZentrum Pirmasens übergibt am 26. Juni 2014 einen Mazda MPV 7-Sitzer an eine rumänische Delegation, die das Fahrzeug nach Rumänien überführen wird (1.789 km). Dort soll es in einem Hauspflegedienst eingesetzt werden, der pflegebedürftige alte Menschen im abgeschiedenen Dorf Commandau betreut.

Die Christliche Stiftung Diakonia (Hilfswerk des Siebenbürgischen Reformierten Kirchendistrikts) unterhält bereits seit 2006 einen Hauspflegedienst in Commandau. Eine Krankenschwester versorgt dort 13 hilfsbedürftige Personen mehrmals wöchentlich und 104 Personen monatlich. Dazu gehören Tätigkeiten wie Blutdruckkontrolle und Medikamentenversorgung. Aber auch die soziale Komponente ist wichtig, da viele ältere Menschen dort alleine leben und das Dorf mit etwas mehr als 1000 Einwohnern nur zweimal in der Woche durch einen Microbus in die nächstgelegene Stadt Covasna angebunden ist, wo sich die Apotheke und das Krankenhaus befinden. Ein Allgemeinmediziner kommt nur einmal pro Woche ins Dorf.

Zur weiteren Entwicklung des Hauspflegedienstes soll nun eine zweite Krankenschwester eingesetzt und eine Wäscherei eröffnet werden. Weitere Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien müssen angeschafft werden. Dafür werden Aufwendungen von rund 15.000 € pro Jahr benötigt. Das DiakonieZentrum und die Evangelische Kirche der Pfalz werden ein Drittel der Kosten übernehmen. Das restliche Geld wird von der Stiftung selbst und der Gemeinde aufgebracht.

Die Mittel der Landeskirche kommen aus dem Fördertopf „Hoffnung für Osteuropa“. Das DiakonieZentrum Pirmasens beteiligt sich schon länger an diesem Projekt und hat in diesem Rahmen bereits zwei Mal nach Polen gespendet. Ein europäisches Hospiz-Projekt läuft gerade an – doch das DiakonieZentrum bleibt auch in der Zwischenzeit aktiv.

Mit dieser Aktion werden Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region von Covasna geschaffen und erhalten. Alte, hilfsbedürftige Menschen müssen ihr Dorf nicht verlassen, obwohl sonst kaum (medizinische) Versorgungsmöglichkeiten bestehen.

Unterstützt wird das Projekt außerdem durch das Autohaus Freund aus Fischbach bei Dahn, die das Auto Instand gesetzt und es dem DiakonieZentrum Pirmasens technisch einwandfrei zur Übergabe überlassen haben. Das Sanitätshaus Römer steuert medizinische Hilfsmittel bei.

Im Bild (v.r.n.l.):
Pál Tóth (Diakonia Rumänien), Jens Freund (Autohaus Freund), Pfarrer Norbert Becker (Theologischer Vorstand DiakonieZentrum), Hartmut Wenz (Verwaltungsleiter DiakonieZentrum), Pfarrer Dieter Weber (Diakonisches Werk)

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