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Ergebnisse des Europa-Projektes "ProHospiz" präsentiert

23.06.16

Simone Jennewein, Pflegedienstleiterin im Hospiz Haus Magdalena, ist stolz, am Nachmittag des 22. Juni gemeinsam mit ihren Kolleginnen die Ergebnisse des europäischen Projektes „Pro Hospiz“ vorzustellen. Gut 30 Teilnehmer waren der Einladung zu der Abschlussveranstaltung im Pirmasenser Theo-Schaller-Saal gefolgt, wo bereits 2014 das von der EU-Kommission geförderte Projekt aus der Taufe gehoben wurde.

Dort hatten sich sozialwirtschaftliche und kirchennahe Einrichtungen aus Deutschland, Polen, Rumänien und Portugal zusammengeschlossen, um den Hospizgedanken in Europa zu verbreiten und die Hospizarbeit zu erleichtern. Eine spanische Bildungseinrichtung hatte sich im Laufe des Projektes zusätzlich angeschlossen. Als Ergebnis des Erfahrungsaustauschs über die letzten beiden Jahre in allen Partnerländern liegt ein praxisorientierter, multikultureller Leitfaden über die Neugründung von Hospizdiensten vor. Dieser konnte dem aufmerksamen Publikum aus der Sozialarbeit, dem Gesundheitswesen und dem Ehrenamt vorgestellt werden.

„Dieser Leitfaden gibt einen sehr guten Überblick über die Voraussetzungen und die Gestaltung der Hospiz- und Palliativarbeit in fünf europäischen Ländern, die unterschiedlicher nicht sein könnten“, so Pfarrer und Vorstand Norbert Becker, der selbst nach Rumänien und Polen gefahren war, in seiner Grußansprache. Der Leitfaden sei zugleich eine erste Handreichung zur praktischen Umsetzung, und Zeugnis dafür, dass Europa nur durch Austausch wachsen könne.

Pflegedienstleiterin Simone Jennewein stellte gemeinsam mit ihren Kolleginnen Leilig, Nissen und Fabacher die Ergebnisse der einzelnen Arbeitstreffen in den jeweiligen Ländern vor, zu denen sie zusätzlich zu ihren Verpflichtungen in Pirmasens aufgebrochen waren. Sie dankte Bereichsleiterin Martina Sand stellvertretend für die großen Anstrengungen, mit denen Mitarbeiter des Bereiches Wohnen und Pflege die Projektarbeit unterstützt hatten. Herr Dr. Meier, niedergelassener Arzt in Pirmasens und seit Jahren in der Palliativen Arbeit engagiert, referierte zum Abschluss der Veranstaltung zum Thema „Therapieziele in der Palliativen Arbeit“. 

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