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HOP 226! Was ist das? Drei Buchstaben und drei Zahlen... HOP 226 - so nennt Götz Krämer das Projekt, mit dem er seine größte sportliche Herausforderung und eine Benefizaktion kombiniert.

19.05.17

Der Plan von Herrn Götz Krämer lautet: Zum ersten Mal bei einem Triathlon über die Langdistanz starten, das Ziel erreichen und dabei möglichst viel Geld für das Hospiz in Pirmasens sammeln. Beim legendären Triathlon in Roth will der 49-Jahrige am 9. Juli diesen Ausdauer-Dreikampf bestehen und dabei das Spendenkonto für das Hospiz Haus Magdalena im DiakonieZentrum Pirmasens auffüllen.

HOP steht für das Hospiz Pirmasens und
226 steht für die Streckenlänge bei einem Langdistanz-Triathlon
3,8 Kilometer schwimmen  - 180 Kilometer Radfahren - 42,195 Kilometer laufen = 226 Kilometer

Wie funktioniert es?
Die Idee ist nicht neu. Wer das Projekt HOP 226 unterstützen möchte, zahlt pro Wettkampfkilometer einen Betrag, den er selbst wählen kann. Alles ist möglich: von einem Cent pro Kilometer sind nach oben keine Grenzen gesetzt. "Ich freue mich über jede Unterstützung", sagt Götz Krämer. Ganz gleich, ob jemand den Mindestbetrag von 2,26 Euro zahlt oder einen Euro pro Kilometer auslobt oder für die gute Sache noch viel tiefer in die Tasche greift. Das HOP 226- Projekt spricht alle an - Einzelpersonen genauso wie Schulklassen, Vereine, Firmen und viele mehr.


Nachdem der Hobbytriathlet aus Pirmasens einen der begehrten Startplätze bei der Challenge Roth ergattert hatte, war für ihn schnell klar, dass er die Erfüllung seines großen sportliche Traums mit einer Hilfsaktion verbinden will. Es gibt viele Initiativen in Pirmasens, die eine finanzielle Unterstützung verdient hätten. Dass die Wahl auf das Hospiz fiel, ist jedoch kein Zufall. "Das Thema Tod wird gerne verdrängt , aber wenn der Abschied naht, steht doch fast jeder völlig unvorbereitet und überfordert davor", sagt Götz Krämer. Umso wichtiger findet er, dass das DiakonieZentrum Pirmasens sich um dieses schwierige Themas kümmert. Umgekehrt ist Frau Simone Jennewein als Pflegedienstleiterin des Hospizes dankbar für jegliche Unterstützung - finanziell und ehrenamtlich. Ihr geht es darum, die Arbeit in Haus Magdalena noch bekannter zu machen und das Sterben als Bestandteil des Lebens zu sehen. Denn jegliche Art der Unterstützung ist für das Hospiz Haus Magdalena existentiell, da die Pflegesätze durch die Kranken- und Pflegekasse nicht vollständig finanziert werden. Diese Lücke muss das DiakonieZentrum Pirmasens aus eigenen Mitteln tragen.


Die Spendenaktion soll nicht nur Geld für die Hospizarbeit bringen, sondern auch Götz Krämer an seinem längsten Tag des Jahres zusätzlich motivieren. "Je mehr Leute meine Wettkampfakilometer sponsern, desto besser und länger werde ich mich quälen können." Dass er sich auf Schmerzen und Qualen vorbereiten muss, weiß er genau. "Dann wird es wichtig, die Gedanken ans Aufgeben zu verdrängen. Und dabei hilft es mir, dass ich für die gute Sache unterwegs bin", will der Ausdauersportler seine Unterstützer nicht enttäuschen.


Dass er die 226 Kilometer ganz ohne Leiden hinter sich bringt, glaubt er nicht. Aber das gehört, so paradox es auch klingt, zum Triathlonsport dazu. Je mehr Leute sich allerdings für HOP 226 begeistern lassen und Kilometer-Sponsor werden, desto wahrscheinlicher wird es, dass Götz Krämer am Ende des Tages nicht nur das Ziel in Roth erreicht, sondern auch das Hospiz mit einer großen Summer unterstützen kann.

Unterstützen Sie Götz Krämer und sein Projekt. Unter dem Verwendungszweck HOP 226 können Sie über unser Spendenformular sicher online spenden oder Sie überweisen den gewählten Betrag direkt auf das Spendenkonto des DiakonieZentrums.

Die Bankverbindung lautet:
Sparkasse Südwestpfalz
IBAN: DE 89 5425 0010 0000 0012 55
BIC: MALADE51SWP

Sofern Sie eine Spendenquittung wünschen, benötigen wir Ihre postalische Anschrift.  

Zusätzliche Informationen über Götz Krämer und sein Projekt finden Sie auch unter www.hop226.de

 




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