News

Wolfgang Beck - Ausstellung im Diakoniezentrum Pirmasens: „No man is an island“

08.02.12


„No man is an island“ lautet der Titel von Wolfgang Becks neuer Ausstellung im Diakoniezentrum in Pirmasens.
Einmal mehr geht es um die Auseinandersetzung mit dem Menschen in Becks künstlerischem Schaffen.
Dieses Mal spielt sich das spannungsvolle Wechselspiel von Malerei und Skulptur, von greifbarer Figuration und „Un-Gegenständlichkeit“ an drei verschiedenen Orten ab: im Theodor-Schaller-Saal, in der modernen Maria und Marta-Kapelle, im Foyer des Hauses Bethanien und im Außengelände des Diakoniezentrums Pirmasens.

Die Menschen kommen zur Kunst und die Kunst kommt zu den Menschen.
Es entstehen Verbindungen, die offen sind für Veränderungen der eigenen Wahrnehmung, sowohl formal-künstlerisch als auch inhaltlich.

Diese besondere innere und äußere Raumkonstellation gibt den Skulpturen einen zentralen Stellenwert, wobei das Hauptmaterial Holz in seiner ganzen Kraft und Fragilität dargestellt wird.
Der Künstler arbeitet fast ausschließlich mit der Kettensäge und geht damit bis an die Grenzen des Materials. Der Mensch taucht auf in abstrahierter Form: reduziert, schlicht, mal als Körper, mal als Kopf, aber auch ganz ungegenständlich: in optisch sehr fragilen Formstücken, die den elementaren Gegensatz von Zerbrechlichkeit und Kraft widerspiegeln.
Die zahlreichen Eisen- und Bronzeabgüsse, die aus den Holzskulpturen entstanden sind, eröffnen zusätzlich neue Dimensionen von Inhalt und Materialität, vom Schwingen zwischen den Polen der Schwere und Leichtigkeit, der Stabilität und der dynamischen Lebendigkeit.

Den malerischen Gegenpol dazu bilden an den großen Wänden des Saales und der Kapelle mehrere Serien von neuen Arbeiten auf Plexiglas.
Dieses Material hat Beck vor über zehn Jahren für sich entdeckt und gewinnt ihm seither immer neue künstlerische Seiten ab.
Weiß und Schwarz und die sensible Vielfalt der farbigen Grautöne werden auf neue Weise wahrgenommen; die Transparenz und Leuchtkraft intensiver Farben und ihre teilweise schon dreidimensionale Wirkung stellen eine faszinierende Erweiterung der traditionellen Tafelmalerei auf Leinwand und Papier dar.

Eröffnung: Samstag, 25.Februar 2012, 17 Uhr, Theodor-Schaller-Saal
Dauer: 25.02. bis 11.03.2012
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr


Wolfgang Beck, im Januar 2012


Zur Ausstellungseröffnung spielt das Christoph Heringer Trio!

Das Christof Heringer Trio spielt zeitgenössischen kammermusikalischen Jazz und zählt zu den bekanntesten Jazztrios der Saar Pfalz Region. Programmschwerpunkte sind die Kompositionen von Christof Heringer und Werke von Miles Davis, Chick Corea, Thelonious Monk und John Coltrane.

Plakat Austellung Wolfgang Beck als PDF herunterladen

VITA

Wolfgang Beck

1957 in Heidelberg geboren
1982 – 1987 Studium an der FH für Gestaltung Mannheim bei Hubert Gems
1987 Abschluss mit Diplom

Mitglied der Künstlergemeinschaft „Der Anker e.V.“, Ludwigshafen a. Rh. , lebt und arbeitet in Weingarten/ Rheinland-Pfalz

(www.wbeck-kunst.de)

Ausstellungen: (Auswahl)

2010 „Life is a long song“; Speyer, Alter Stadtsaal

2008 “Im Licht der Farbe”; Sulzfeld, Kulturkreis Sulzfeld

2006 „Kleinaberfein“; Brühl, Villa Meixner

2005 „Der Anker“; Ludwigshafen a.Rh., Wilhelm-Hack Museum

2004 „Zwischen Welten“; Speyer, Alter Stadtsaal

2001 Reiß-Museum; Mannheim

2000 „Der Moment“; Künstlerbund Speyer

1998 „Malerei und Skulptur“; Speyer, Alter Stadtsaal

« zurück