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Partnerschaft mit der Onkologischen Hospizstiftung Podlaskie in Michalowo. Übergabe eines VW-Transporter und medizinischer Geräte an die polnische Delegation

09.09.13

Pfarrer Norbert Becker, Diakoniezentrum Pirmasens, übergab am Dienstag, 03. September 2013 einen Transporter-Bus und medizinisches Gerät an eine Delegation aus Polen.

Jaroslaw Szczerbacz, Pfarrer der orthodoxen Kirche in Nowa Wola, freute sich über das Fahrzeug und die Geräte, die für die 2009 im ostpolnischen Podlaskie gegründete Onkologische Hospiz-Stiftung bestimmt sind. Die Stiftung betreibt seit Dezember 2010 eine Werkstatt für 30 Menschen mit Behinderung und plant nun auch die Einrichtung eines ambulanten und stationären Hospizes. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch Mittel der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“, ein Netzwerk, in dem unter anderen das Diakonische Werk und die Evangelische Kirche in Deutschland den Aufbau sozialer Strukturen in Osteuropa unterstützen. Ziel ist es, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten. Bereits im August 2011 hatte das Diakoniezentrum Pirmasens – damals in Kooperation mit dem Autohaus Reinhard – einen Bus an die polnischen Partner übergeben, mit welchem seither Menschen mit Behinderungen aus den umliegenden Gemeinden abgeholt und zu ihren Arbeitsplätzen in die Behindertenwerkstatt gefahren werden. Das Diakoniezentrum Pirmasens greift mit dieser Partnerschaft den europäischen Gedanken auf und wird dieses grenzüberschreitende ökumenische Projekt auch weiter unterstützen. So werden im Oktober diesen Jahres der theologische Vorstand Norbert Becker und zwei weitere Mitarbeiter des Diakoniezentrums zwecks weiteren Austauschs sowie eines Eindrucks der Arbeit vor Ort nach Białystok und auf eine Fachtagung nach Warschau fahren.

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