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Parksong am zweiten Weihnachtsfeiertag zu Gunsten des Hospizes „Haus Magdalena“

20.12.13

Viel gute Musik für einen guten Zweck

Die junge Band „Hörbar” ist schon richtig enthusiastisch: „Im Rahmen des genialen Konzepts ‚Parksong’ setzen wir den Feiertagen nochmal einen drauf und füllen, neben Klaus Reiter, Fred Schütz und ‚Blues Himmel’, den Abend mit einem bunten Musikprogramm”, heißt auf deren Facebook-Seite. Der Enthusiasmus ist auch deshalb berechtigt, weil die Einnahmen aus dem Hut beim letzten „Parksong” des Jahres am zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 26. Dezember, ab 20 Uhr, in Kuchems Brauhaus komplett zu Gunsten des Hospizes „Haus Magdalena“ im Diakoniezentrum Pirmasens gespendet werden.

Bekanntlich ist der Eintritt bei „Parksong” stets frei, die Musiker spielen immer ohne Gage, lediglich am Ende der Veranstaltung lassen die Initiatoren Klaus Reiter und Fred Schütz den metaphorischen Hut herum gehen, um ganz real Geld einzusammeln. Das wird normalerweise in die technische Ausstattung der Parksong-Sessions reinvestiert. Aber dieser Parksong ist anders. Carsten Henn, Chefarzt der Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Städtischen Krankenhaus und Vorsitzender des Förderverein Hospiz Haus Magdalena e.V. hatte im Sommer die „Parksong”-Macher darauf angesprochen, ob die Pirmasenser Musikszene eventuell bereit sei, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Im Hospiz werden Menschen gepflegt, die so krank sind, dass eine Heilung nach menschlichem Ermessen nicht mehr möglich ist. Die „Parksong”-Macher sagten spontan zu und hatten dafür nicht nur die Unterstützung der Pirmasenser Musiker und Brauhaus-Wirt Wolfgang Kuchem, sondern auch von den Musiker-Freunden aus Zweibrücken.
Der Zweibrücker „Blues Himmel” ist sicherlich eine Qualitätsmarke in der hiesigen Szene und war schon mehrfach der Publikumsmagnet bei der Niederstrom-Session Parksong. Band-Chef Michael Wack (Gitarre und Gesang) Phillip Freyer (Geige) Andrea Toglioni (Bass) und Vinzenz Wolf (Leadgitarre) und Benjamin Pfahler (Schlagzeug) sind Garanten für besten Mundart-Blues aus eigener Feder ohne jede volksdümmliche Anbiederung auch wenn es wenigstens einen Song gibt, der Pfälzer Vorlieben huldigt: „Die Grumbeersupp“.
„Hörbar” mit Monique Riedl (Gitarre, Gesang), Kristina Gaubatz (Gesang), Michael Kraus (Gitarre), Sebastian Sommer (Bass) und Moritz Köbrich (Schlagzeug gehören sicherlich zu den richtig guten jungen Bands. Bei „Parksong” waren sie als Band oder einzeln schon mehrfach zu hören und haben sich eine richtig treue Fangmeinde erspielt. Dieses Mal haben sie frische Songs wie „I need your Love” (Ellie Golding),„Blurred Lines” (Robin Thicke) und „Sing it Back” (Moloko) im Gepäck, die allen Weihnachtsstress vergessen machen sollen.
Stressfrei dürfte auch der Auftritt der „Men Without Horses + Reiter” verlaufen. Die ad-hoc-Band die such aus den „Men Without Horses”, also Max Paul an Piano und Lapsteel-Gitarre und Fred Schütz (Gitarre, Gesang, Mundharmonika) und „Parksong”-Impresario Klaus Reiter in diesem Sommer für ein sehr erflgreiches Freiluft-Konzert im Rodalber Dr.-Lederer-Haus formierte hatte, aktiviert für den Dezember-Parksong ihr ansprechendes Repertoire aus deutschem Chanson und amerikanischem Folk und Country.
Parksong am Donnerstag, 26. Dezember beginnt pünktlich um 20.30 in Kuchems Brauhaus. Der Eintritt ist wie immer frei, das Geld auf den Hut wird zu Gunsten des Hospiz es„Haus Magdalena“ gesammelt.

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