Wohnen und Pflege im Kanada-Park in Zweibrücken

Es ist soweit! Im Januar 2021 eröffnet das DiakonieZentrum Pirmasens mit „Haus Kana“ seine vierte Altenpflegeeinrichtung im neuen KanadaPark in Zweibrücken, der ehemaligen Canada-Siedlung. Haus Kana ist das erste Gebäude in der „Neuen Wohnwelt für Senioren“, das seine Pforten für 78 Senioren in der vollstationären und der Kurzzeitpflege sowie für 12 demenziell Erkrankte in der Tagespflege öffnet. Gemeinsam mit der Stadt Zweibrücken sowie der Herzog-Wolfgang-Stiftung, Sparkasse Südwestpfalz und GeWoBau entstehen rund um Haus Kana neue Arbeitsplätze und eine zukunftsweisende Wohnform. Der quartiersbezogenen Wohnansatz des Gesamtprojektes „Neue Wohnwelt für Senioren“ wirkt der Vereinsamung im Alter entgegen und orientiert sich an den Grundbedürfnissen von Senioren nach Selbsthilfe, Gemeinschaft und Versorgung. Er ist auf gegenseitige Hilfeleistungen und ein offenes Für- und Miteinander ausgelegt und wird durch optionale, professionelle Serviceangebote vor Ort ergänzt. Jeder Bewohner soll stets selbst entscheiden können, wieviel Unterstützungs– und Betreuungsangebote er nutzen möchte.

Nach dem Quartiersansatz werden künftig im KanadaPark mehrere Komplexe für unterschiedliche Betreuungs- und Pflegebedarfe errichtet. Im Mittelpunkt steht die stationäre Altenpflegeeinrichtung Haus Kana als Anlaufstation und Heimat für 78 Senioren in der vollstationären- und der Kurzzeitpflege sowie für 12 demenziell Erkrankte in der Tagespflege. Daneben bietet das als eigenständiges Gebäude eingebettete WohnenPlus die Möglichkeit auf eine intensive, ambulante, pflegerische Versorgung in den eigenen vier Wänden. Neben den 20 barrierefreien Wohneinheiten gibt es ein Wohncafé als Begegnungsstätte mit einer direkten Verbindung zu Haus Kana. Zudem entstehen in dem Quartier zwei weitere modern ausgestattete Häuser mit 22 Wohnungen; hier wird das Ziel verfolgt, den Bewohnern ihre Eigenständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Der quartiersbezogene Wohnansatz des Gesamtprojekts ist auf gegenseitige Hilfeleistungen und ein offenes, kommunikatives Mit- und Füreinander im täglichen Leben ausgerichtet und wird durch optionale professionelle Serviceangebote vor Ort ergänzt. Jeder Bewohner soll stets selbstbestimmt entscheiden können, welche Unterstützungs- und Betreuungsangebote er nutzen möchte. In einem weiteren Bauabschnitt bieten die umliegenden Flächen die Möglichkeit – je nach Bedarf – weitere 40 bis 50 Wohneinheiten zu errichten.

Das DiakonieZentrum führt das Großprojekt gemeinsam mit der GeWoBau Zweibrücken GmbH, der Herzog-Wolfgang Stiftung und der Sparkasse Südwestpfalz durch. Für die gestalterische Planung wurden die Architekten Stein Hemmes Wirtz aus Kasel bei Trier und für die technische Ausführung das Büro Grub aus Zweibrücken beauftragt. Die Eröffnung von Haus Kana ist für Januar 2021 vorgesehen - leider aufgrund der Corona-Situation im kleineren Rahmen. Die ersten Quartierswohnungen werden Mitte 2021 bezugsfertig sein. 

Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen rund 18. Millionen Euro. Das DiakonieZentrum ist dankbar für die Zusammensetzung der Projektpartner, da man mit der GeWoBau, und der Herzog-Wolfgang Stiftung Partner gewinnen konnte, die neben den wirtschaftlichen Aspekten vor allem auch die inhaltlichen Ziele voll unterstützen.

(Neuer) Altersgerechter Wohnraum in Zahlen

Haus Kana ist für Menschen aller Pflegestufen konzipiert. Es bietet mit 50 Einzelzimmern und 14 Doppelzimmern einen angenehmen Lebensraum für 78 Menschen in der vollstationären und der Kurzzeitpflege sowie für 12 demenziell Erkrankte in der Tagespflege. Das Wohnen-Plus-Angebot umfasst insgesamt circa 20 Wohnungen, die je ein bis drei Zimmer enthalten; die Gesamtwohnfläche beträgt rund 1.200 Quadratmeter. Für das Service-Wohnen entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Zweibrücker Canada-Siedlung zwei Gebäude mit 22 barrierefreien Wohneinheiten. Dabei befinden sich jeweils im Erdgeschoss sowie dem ersten und zweiten Obergeschoss drei Wohneinheiten, im Dachgeschoss außerdem je zwei Penthouse-Wohnungen mit großzügiger Dachterrasse.

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