Die wichtigsten Fakten rund um den Neubau

Seit 2009 trägt das Hospiz Haus Magdalena dazu bei, den Tod als Teil des Lebens anzusehen und ein würde- und respektvolles Sterben in der Region zu gewährleisten.

Wir verstehen es als unsere Aufgabe, unseren Gästen unter Einbeziehung ihrer Angehörigen und Freunde eine möglichst hohe Lebensqualität und Selbstbestimmung zu gewährleisten. Die ganzheitliche Betreuung und insbesondere die individuelle Pflege sowie die fachkundige Schmerzlinderung und Symptomkontrolle haben bei uns einen hohen Stellenwert. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, wird zehn Jahre nach Eröffnung von Haus Magdalena in 2019 auf dem Gelände des DiakonieZentrums Pirmasens ein Neubau entstehen.



Allein im letzten Jahr konnten 300 Personen aufgrund des derzeit begrenzten Platzangebotes von 6 Gästezimmern nicht aufgenommen werden. Mit den 12 geplanten, barrierefreien Einzelzimmern können künftig doppelt so viele Menschen bertreut werden als bisher. Hinzu kommen Räume der Begegnung und des Rückzugs, um den Aufenthalt der Gäste und ihrer Angehörigen so angenehm wie möglich zu gestalten und einen ungestörten Austausch zu gewährleisten. Damit wir unsere Gäste auch zukünftig würde- und respektvoll begleiten können – und damit niemand mehr, der unser Gast sein möchte, abgelehnt werden muss.

Für dieses Großprojekt liegen die geschätzten Baukosten bei ca. 2,9 Millionen Euro. Dabei ist das DiakonieZentrum Pirmasens zu einem Drittel auf Spenden angewiesen. Der Baustart kann bei einer eingeworbenen Spendensumme von 700.000 € erfolgen. Dann sind wir uns sicher, dass wir auch die fehlenden 200.000 € noch einwerben und die Gesamtfinanzierung sicher stellen können.



Das winkelförmige Gebäude, das vom Architekturbüro Molter Linnemann aus Kaiserslautern entworfen wurde, wird auf dem Gelände des DiakonieZentrums in Pirmasens, in unmittelbarer Nähe zu Haus Bethanien und den beiden Neubauten der Jugendhilfe Jona in der Waisenhausstraße, entstehen.