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Jonas für Jona - Fußballprofi Jonas Hector übernimmt die Patenschaft für das neue Projekt „Gesunde Ernährung und Sport“ der Jugendhilfe Jona.

08.05.18

Die gemeinsamen Feierlichkeiten am 07. Mai auf dem Gelände des DiakonieZentrums waren Auftakt sowohl für die Patenschaft über das Projekt als auch für die beiden Neubaumaßnahmen in der Waisenhausstraße. Jonas Hector, Fußballprofi beim 1. FC Köln, gab den „Anstoß“ für die Baumaßnahmen der beiden Wohngruppen der Jugendhilfe. Dort entsteht ab Mitte 2019 für ca. 20 Kinder und Jugendliche ein neues Zuhause.

Zum „Anstoß“ für die anstehenden Baumaßnahmen wurde die Bauwiese zum symbolischen Fußballfeld umgestaltet. Ein Fußballtor durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. So konnte der Anstoß gemeinschaftlich von Jonas Hector, dem Vorstand des DiakonieZentrums Pirmasens, den Verantwortlichen der Jugendhilfe sowie von den Vertretern der Stadt- und Kreisverwaltung ausgeführt und der Ball erfolgreich genetzt werden.

Neben der Schirmherrschaft für die beiden Neubaumaßnahmen übernimmt Hector auch die Patenschaft des Projekts „Gesunde Ernährung und Sport in Jona“. Das von Geschäftsbereichsleitung Dietmar Bäuerle entwickelte Programm hat zum Ziel, bei den Kindern und Jugendlichen Spaß an Leistung sowie frischem und gesundem Essen zu wecken. Unterjährig haben interessierte Kinder die Möglichkeit, an einer vierzehntägigen Fußball-AG und/oder an Events zum Thema „gesunde Ernährung“ teil zu nehmen. Die Veranstaltungen werden vom regionalen Fußballtrainer Stephan Woll und dem Küchenleiter des DiakonieZentrums, Thomas Hartner, begleitet. Bei allen Kursen verdienen sich die Kinder und Jugendlichen Bonuspunkte, die zwei Mal im Jahr durch ein Training mit dem Fußballprofi Hector belohnt werden. Und die Kinder, die keine Lust aufs Kicken haben, gehen auch nicht leer aus. Sie können das Profi-Fußball-Training mit den erworbenen Kochfähigkeiten aufwerten.

Carsten Steuer, Kaufmännischer Vorstand des DiakonieZentrums Pirmasens, freut sich über die Zusammenarbeit mit Bundesligaprofi und Nationalspieler Jonas Hector. „Es ehrt uns, dass mit Jonas ein so prominenter Pate gefunden werden konnte und es zeigt, dass wir in all unseren Bereichen immer am Zahn der Zeit sind. Gesunde Ernährung und Sport kommen heute leider viel zu kurz – hier müssen wir verstärkt den Fokus hinlegen, damit unsere Kinder auch fitte und gesunde Erwachsene werden,“ so Steuer.

Auch Hectors Entscheidung dem 1. FC Köln trotz Abstieg in die zweite Liga die Treue zu halten, hätte bestätigt, dass Hector „der richtige Mann“ ist, ergänzt Pfarrer Norbert Becker, Steuers theologisches Pendant. „Immerhin gehört einiges an Charakter und menschlicher Stärke dazu, den Verlockungen der Spitzenvereine zu widerstehen. Jonas hat ein bemerkenswertes Zeichen gesetzt – eines, dass zur Diakonie bestens passt.“

Der frischgebackene Jona-Pate, Jonas Hector, zeigte sich ebenfalls begeistert von dem Vorhaben: „Bei ausführlichen Gesprächen im Vorfeld konnte ich mich über die Arbeit von Jona informieren. Ich finde es klasse, dass die Kinder immer im Hinblick auf deren Interessen und Talente gefördert werden. Da stehe ich gerne als Pate an der Seite und bringe meine Erfahrungen aus dem Profisport mit ein.“

Nach vielen positiven Rückmeldungen und vielen guten Wünschen für das Bauprojekt folgten am Montagnachmittag die eigentlichen Feierlichkeiten zum Baubeginn. Jonas Hector verteilte, zusammen mit Jugendlichen der Jugendhilfe, symbolisch kleine Fußbälle an die Gäste und ließ es sich nicht nehmen, seinen Fans ein frisch unterschriebenes Autogramm zu überreichen. So ging auch für die beteiligten Kinder und Jugendlichen ein aufregender und spannender Nachmittag zu Ende. Das heißt „Leben teilen“ im Sinne des DiakonieZentrums Pirmasens.


Hintergrundinformation

Jona.Die Jugendhilfe hat es sich zum Ziel gesetzt, für Kinder und Jugendliche eine Lebenswelt zu schaffen, die Geborgenheit vermittelt, Beziehungen ermöglicht und zur Entwicklung ermutigt. Jugendliche und junge Erwachsene werden in ihrem Verselbständigungsprozess beraten und begleitet, um sie als kompetente Mitglieder in die Gesellschaft zu integrieren. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein verlässliches, ansprechendes Wohnumfeld unerlässlich. Mit den geplanten Neubauten auf dem Gelände des DiakonieZentrums Pirmasens sollen verbesserte Gegebenheiten für die Arbeit mit den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen geschaffen werden.

Für zwei Jona-Gruppen werden die beiden neuen Gebäude auf dem Gelände des DiakonieZentrum Pirmasens ein neues zu Hause bieten: Bei der ersten Gruppe handelt es sich um eine stationäre Wohngruppe für acht Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, bei denen die Eigenverantwortung gesteigert und soziale Kompetenzen sowie schulische und berufliche Entwicklungen gefördert werden sollen. Die zweite Gruppe ist eine sogenannte Verselbständigungsgruppe bestehend aus acht Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 19 Jahren, bei denen die Entwicklung von wohnlichen, beruflichen und finanziellen Perspektiven im Mittelpunkt stehen. 

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