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Talkrunde: Hospiz im Gespräch

23.05.18

Das DiakonieZentrum Pirmasens setzt seinen Weg mit dem Neubau des Hospizes Haus Magdalena fort und lädt am 24. Mai um 18 Uhr in den Theo-Schaller-Saal ein. Die Verantwortlichen des DiakonieZentrums, Landrätin Dr. Susanne Ganster als Schirmherrin des Neubau-Projektes sowie Vertreter aus Forschung und Medizin, Förderer und Unterstützer informieren über das Großprojekt und freuen sich auf den persönlichen Austausch mit allen Interessierten.

Um der hohen Nachfrage nach Hospizplätzen gerecht zu werden, soll im nächsten Jahr der Neubau des Hospizes Haus Magdalena auf dem Gelände des DiakonieZentrums Pirmasens entstehen. Für den Neubau liegen die geschätzten Baukosten bei 2,9 Millionen Euro. Davon muss ein Drittel über Spenden finanziert werden. Der Baubeginn ist für 2019 geplant und kann erfolgen, sobald eine Spendensumme von 700.000 Euro eingeworben wurde. Dies stellt das DiakonieZentrum vor eine große Herausforderung, die ohne eine Vielzahl an Unterstützern und Partnern nicht zu realisieren ist. Mit der Auftaktveranstaltung am 24. Mai bringen Vertreter aus Politik, Medizin und der Hospizarbeit die Bedeutsamkeit des Projektes zum Ausdruck und informieren in einer vielschichtigen Gesprächsrunde Interessierte aus der Bevölkerung über diese Herzensangelegenheit des DiakonieZentrums.

Die Vorstände des DiakonieZentrums, Pfarrer Norbert Becker und Carsten Steuer, werden gemeinsam mit den Architekten die Baupläne vorstellen und über die Projektkosten informieren. Simone Jennewein, Pflegedienstleiterin des Hospizes Haus Magdalena, wird über die tägliche Umsetzung des Leitgedankens von Haus Magdalena „Leben teilen – bis zuletzt“ berichten, während Professor Rübe vom Universitätsklinikum des Saarlandes und Dr. Carsten Henn, Chefarzt am Pirmasenser Krankenhaus und Vorstand des Fördervereins „Hospiz Haus Magdalena e.V“, den Blick auf die medizinischen Aspekte der Hospizarbeit richten. Das DiakonieZentrum Pirmasens freut sich ganz besonders, mit Landrätin Dr. Susanne Ganster eine Schirmherrin und Fürsprecherin für das Projekt gefunden zu haben, die aus Überzeugung und mit ganzem Herzen für das Vorhaben im Landkreis wirbt. Auch der städtische Beigeordnete und Baudezernent Michael Schieler will sich am 24. Mai ein Bild vom Sachstand des Großprojektes machen. Aber auch Förderer des Hospizes Haus Magdalena und Angehörige von bisherigen Gästen werden es sich nicht nehmen lassen, der ersten Gesprächsrunde beizuwohnen.

„In unserem Hospiz Haus Magdalena begleiten wir Menschen am Ende ihres Lebens. Schwerstkranken und sterbenden Menschen wird hier ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben bis zum Tod ermöglicht. Dabei stellen wir nicht die Krankheit, sondern Ihr Leben in den Mittelpunkt, das wir bis zuletzt würdevoll gestalten wollen. Eine Spende hilft der Hospizarbeit unmittelbar und trägt dazu bei, „Leben teilen - bis zuletzt“ lebenswert zu gestalten“, bringt es Pfarrer Norbert Becker auf den Punkt und freut sich, zahlreiche Gäste im Theo-Schaller-Saal begrüßen zu dürfen.
Zur Auftaktveranstaltung von „Hospiz im Gespräch“ ergeht eine herzliche Einladung. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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