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Pflegegehälter von bis zu 3.000 Euro sind im DiakonieZentrum längst Realität

24.07.18

Pirmasens, 20. Juli 2018. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) sorgten in der vergangenen Woche für Schlagzeilen, als sich beide öffentlich für eine bessere Bezahlung von Pflegekräften in der Altenhilfe aussprachen und bis 2019 eine Lösung ankündigten.

2.500 bis 3.000 Euro brutto – das sollte laut dem Interview von Bundesgesundheitsministers Spahn im ZDF Morgenmagazin als monatlicher Verdienst in der Pflege drin sein. Und auch die Bundeskanzlerin selbst sprach sich nach ihrem Besuch in einem Paderborner Pflegeheim für eine bessere Bezahlung aus. Doch diese Forderung ist längst Realität. Zumindest in der Altenhilfe der Diakonie, wie der Kaufmännische Vorstand des DiakonieZentrums Pirmasens, Carsten Steuer, betont. Doch dass sich die Politik nun dem Thema Bezahlung in der Pflege widme, sei längst überfällig. In Zeiten des akuten Fachkräftemangels kann eine gerechte Bezahlung auch außerhalb der Diakonie dazu beitragen, das Image des Berufsbilds insgesamt zu verbessern und einen größeren Personenkreis für eine Tätigkeit in der Pflege zu interessieren.

Der Leittarif der Diakonie (AVR), nach dem auch das DiakonieZentrum Pirmasens zahlt, sorgt bereits für eine faire Bezahlung der Mitarbeitenden und hat somit Vorbildcharakter in der Branche. Nach einer dreijährigen Ausbildung steigen Pflegefachkräfte im DiakonieZentrum mit 2.910 EURO im Monat ein. Im Dezember 2018 wird dieses Grundgehalt nochmals um 2,4 Prozent erhöht. Dazu kommen weitere Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, vermögenswirksame Leistungen oder auch die betriebliche Altersvorsorge EZVK.

Auch bereits der Einstieg in das Berufsleben beim DiakonieZentrum lohnt sich. Die Vergütung in der Ausbildung liegt mit 1.024 Euro im ersten Ausbildungsjahr ebenfalls über dem Branchendurchschnitt. Außerdem bietet der kirchliche Träger weitreichende Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Hierzu werden, dem Ausbildungsstand entsprechend, themenspezifische Veranstaltungen und Workshops angeboten. Auch die enge Begleitung durch Fachkräfte spielt eine große Rolle. Diese guten Voraussetzungen haben sicher auch die 20 neuen Auszubildenden dazu bewogen, am 1. August ihre Ausbildung am DiakonieZentrum zu beginnen.

„Eine professionelle Ausbildung, gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung – nur so werden wir ausreichend Personal für die bevorstehende Herausforderung einer immer älter werdenden Gesellschaft finden können“, so Steuer.

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