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Besuch in Zeiten von Corona

08.05.20

Die Landesregierung hat in ihrer aktuellen Corona-Verordnung erneut Lockerungen beschlossen. Das DiakonieZentrum hat sich mit seinen Fachbereichen der Alten- und Jugendhilfe für diesen Schritt in Richtung Normalität vorbereitet und präsentiert kreative Lösungen.

Durch die neue Verordnung wird u.a. das Betretungsverbot in rheinland-pfälzischen Alten- und Pflegeheimen aufgehoben – sofern die Träger der Einrichtungen für die Sicherheit der Bewohner sorgen können. „Aufgrund der hohen Verletzlichkeit unseres Klientels haben wir bereits im März darauf gedrängt, die Pflegeeinrichtungen zu schließen um eine Ausbreitung des Corona-Virus in unseren Häusern zu verhindern,“ erklärt Carsten Steuer, Vorstand des DiakonieZentrums. Insofern waren die Beteiligten über das dann beschlossene Betretungsverbot sehr froh. Allerdings wurde schnell deutlich, wie sehr die Bewohner unter dem reduzierten Kontakt mit ihren Angehörigen litten. „Wir befassen uns in einer Projektgruppe daher seit ca. 14 Tagen mit verschiedenen Möglichkeiten, Besuche zu ermöglichen, die Sicherheit unserer Bewohner dabei aber weiter zu gewährleisten.“

Und die Projektgruppe hat einen Weg gefunden.: So können die Bewohner der Häuser Bethanien in Pirmasens, Bethesda in Thaleischweiler-Fröschen und Sarepta in Contwig ab dem kommenden Wochenende nach entsprechender Terminvereinbarung Besuch von Angehörigen in den extra dafür eingerichteten Besucherhäuschen erhalten. Das große Plus der Häuschen: Die externen Besucher gelangen durch einen Außeneingang direkt in den Besucherraum, ohne die eigentliche Einrichtung betreten zu müssen. Die Bewohnerinnen und Bewohner betreten den Raum von der anderen Seite, also aus dem Innenbereich der Einrichtung. Durch eine integrierte Plexiglaslösung zwischen Besucher und Bewohner ist die etwaige Möglichkeit der Übertragung des Corona-Virus stark reduziert.

Wir freuen uns gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Muttertag, dass wir diese Möglichkeit für unsere Bewohner schaffen und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umsetzen konnten,“ führt Silvia Bach, Geschäftsbereichsleitung des Bereichs Wohnen und Pflege, aus. Eine generelle und unkoordinierte Öffnung der Einrichtungen schließen die Verantwortlichen des DiakonieZentrums zum Schutze der Bewohner in den Altenpflegeeinrichtungen jedoch weiter aus. „Vom Normalzustand vor Corona sind wir immer noch entfernt. Unangemeldete Besuche sind also weiter leider nicht möglich. Durch unsere Besuchshäuschen sind wir aber einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität gegangen,“ so Bach.

Parallel zur Entwicklung in den Altenhilfeeinrichtungen wird auch die Jugendhilfe Jona wieder vorsichtig geöffnet. Dietmar Bäuerle, Geschäftsbereichsleitung der Jugendhilfe Jona erläutert hierzu, dass „unsere Tagesgruppen in der Stadt Pirmasens sowie im Landkreis seit vergangener Woche wieder geöffnet sind, die ambulante Begleitung von
Familien findet nun auch wieder mehr face-to-face statt.“ Die Mitarbeitenden der Jugendhilfe Jona arbeiteten seit den ersten Schließungen im März primär über Telefon und Skype. Das kann den persönlichen Kontakt allerdings nur bedingt ersetzen, weswegen sich die Kinder und Mitarbeitenden umso mehr freuen, dass es auch hier wieder
langsam in Richtung neue Normalität geht - auch wenn diese noch durch Plexiglaswände, Mund-Nasen-Masken und Schutzvisiere begleitet wird. „Wie es aussieht, müssen wir ja noch eine gewisse Zeit mit dem Corona-Virus leben, also auch mit den Schutzmaßnahmen. Und manche unserer Kinder finden diese Schutzvisiere inzwischen sogar richtig cool,“ lacht Bäuerle.

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