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„Pilgern für alle“ zugunsten von Hospiz Haus Magdalena

24.08.20

Pilgern für alle. Barrierefrei unterwegs“ lautet der Titel des neuen, barrierefreien Pilgerführers, der von Michael „Mitsch“ Schreiner mit initiiert wurde. 120 km und 9 Etappen umfasst die Wegstrecke, die von Worm nach Lauterbourg im Elsass führt. Die komplette Strecke hat Mitsch mit seinem Handbike „abgerollt“, um die Alltagstauglichkeit des neuen Pilgerführers persönlich zu testen. Am Freitag, den 18. September um 10:00 Uhr startet er vom Hauptbahnhof Worms nochmals auf den Pilgerweg. Grund für die erneute Anstrengung ist der Erweiterungsneubau von Hospiz Haus Magdalena in Pirmasens, für den er auf „seinem“ Pilgerweg Spenden sammeln möchte.

Seit einem Autounfall vor 38 Jahren ist der Südwestpfälzer Michael „Mitsch“ Schreiner im Rollstuhl mit kompletter Querschnittslähmung. Sein Motto lautet „Trotz Schicksalsschlag geht das Leben weiter“ und es ist beeindruckend, mit welcher Lebensfreude und Energie sowie einer gehörigen Portion Humor er sein Leben meistert. Dabei setzt er sich auch noch für andere ein und unterstützt bereits seit vielen Jahren die Kinderhilfe Philippinen. Über einen Freund, der ehrenamtlich für das Hospiz Haus Magdalena tätig ist, hat er vom Neubauprojekt erfahren. Schnell war die Idee der Pilger-Spenden-Tour geboren, um so den Hospiz-Neubau und damit die Verdoppelung der Hospizplätze in der Westpfalz zu unterstützen. Begleitet wird Mitsch von seiner guten Freundin Ursel Roser und deren Hund Leni aus Niedersimten. „Wir trainieren bereits fleißig“ sagt Mitsch und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „damit Leni die lange Strecke schafft.“

Ehrenamtlich ist Mitsch in der Verbandsgemeindeverwaltung Dahner Felsenland als Behindertenbeauftragter tätig. So konnte er den Landesbehindertenbeauftragter Matthias Rösch sowohl für ein Grußwort im neunen Pilgerführer als auch für die persönliche Unterstützung bei der Pilger-Spenden-Tour ab 18. September gewinnen. Geplant ist, die
120 km des Pilgerwegs in zehn Tagen zu bewältigen. „Die Stationen sind klar, die Unterkünfte zu Beginn des Weges sind bereits gebucht und gestartet wird auf jedem Fall am 18. September um 10 Uhr vom Vorplatz des Hauptbahnhofs Worms, egal bei welchem Wetter.“ so Mitsch. Die Ankunft in Lauterbourg ist für den 28. September geplant – nach 18,4 km und somit einer der längsten Teilstrecken. „Für einige Tagesetappen haben sich bereits Begleiter gefunden. Über weitere Unterstützung vor Ort würde ich mich freuen. Sollte das Wetter jedoch so gar nicht mitspielen, behalte ich mir eine Regenpause vor und die Ankunft würde sich entsprechend verschieben.“ Verständnis hierfür sollte ihm von allen Seiten sicher sein.

Unterstützen können Sie Mitsch auch mit einer Spende. Spenden Sie einen Eurobetrag pro Kilometer – beispielsweise macht ein Euro pro Kilometer einen Spendenbetrag von 120 Euro für Mitsch’s Spendenaktion „Pilgern für alle“. Oder sie spenden einen Betrag Ihrer Wahl. So oder so, jeder einzelne Spenden-Euro kommt selbstverständlich vollumfänglich dem Neubau von Hospiz Haus Magdalena zu Gute. Ihre Spende fließt in die Ausgestaltung des neuen Hospizes und trägt so zum Wohnumfeld und Wohlbehagen der Hospizgäste. Und auch die Kosten des laufenden Betriebs – jetzt und in Zukunft – sind nicht zu vernachlässigen. Mit doppelt so vielen Hospizplätzen hat das neue Hospiz einen entsprechend höheren Personalbedarf und auch die Pflegesätze sind in den letzten Jahren gestiegen. Nach wie vor müssen jedoch 5% der Betriebskosten eines Hospizes durch den Träger, sprich das DiakonieZentrum Pirmasens, erbracht werden. Somit vergrößert sich der Kostenanteil des Trägers proportional für das neue Hospiz. Zur Schließung dieser deutlich höheren Finanzierungslücke ist das DiakonieZentrum ebenfalls auf Spenden angewiesen - und dies dauerhaft.

Das DiakonieZentrum vertraut jetzt und in Zukunft auf seine Spender und Ihre verlässliche Unterstützung. Mit Ihnen gemeinsam werden wir ab 2021 für doppelt so viele schwerstkranke Menschen unseren Leitgedanken „Leben teilen - bis zuletzt“ in Hospiz Haus Magdalena lebenswert gestalten können. Herzlichen Dank an alle Spender für Ihr Vertrauen und Ihre weitere Unterstützung!

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