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Haus Kana stellt sich vor!

21.12.20

Am 13. September 2019 feierte das DiakonieZentrum Pirmasens gemeinsam mit den Vertretern der Projektpartner der „Neuen Wohnwelt im KanadaPark“ – Stadt Zweibrücken, Herzog-Wolfgang-Stiftung, Sparkasse Südwestpfalz und GeWoBau – sowie allen interessierten Mitarbeitern und Nachbarn den Spatenstich von Haus Kana mit einem großen Sommerfest. Heute sieht die Welt ganz anders aus und dennoch – oder gerade jetzt, in dieser herausfordernden Zeit - freut sich das DiakonieZentrum darauf, Haus Kana in Kürze in Betrieb nehmen und somit den Startpunkt für das Gemeinschaftsprojekt im KanadaPark setzen zu können. Nach dem quartiersorientierten Wohnansatz werden dort mehrere Komplexe für unterschiedliche Betreuungs- und Pflegebedarfe errichtet. Haus Kana macht den Anfang. Im Sommer sollen auch die beiden WohnenPlus-Häuser der Sparkasse Südwestpfalz mit 22 Wohnungen bezugsfertig sein.

Mitte Dezember 2020 hat das DiakonieZentrum Haus Kana von der verantwortlichen Baufirma OBG übernommen. Seitdem läuft die Inneneinrichtung auf Hochtouren und der Bereich Hauswirtschaft des DiakonieZentrums hat die Regie im und um das Gebäude übernommen. Die Anlieferung sowie das Abladen und Verteilen der Möbel gilt es zu koordinieren und die Reinigungsfachkräfte sorgen gleichzeitig für Sauberkeit im neuen Haus Kana. Die hellen Räumlichkeiten der zukünftigen Bewohner werden zu freundlich eingerichteten Zimmern, die Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Aus den geräumigen Gemeinschaftsbereichen werden lebendige Mittelpunkte für gemeinsame Aktivitäten.
Das Foyer von Haus Kana empfängt die Gäste mit seiner lichtdurchfluteten Architektur und einer einladenden, offenen Bauweise. Zentral gelegen und in direktem Anschluss an den Empfangsbereich liegt das „Herzstück“ von Haus Kana, der Kapellenraum. Durch eine großzügige Tür gelangt man von dort in den zweigeschossigen Andachtsraum. Zu besonderen Anlässen wie Konzerten oder Feiern kann der Kapellenraum zum Empfangs- und Caféteriabereich geöffnet und somit erweitert werden. Vom Empfangsbereich aus gelangt man auch zum Café Marianne, das als Wohncafé konzipiert ist, den Bewohnern des gesamten KanadaParks als Treffpunkt dient und im Zentrum des gemeinschaftlichen Lebens steht.

Nachbarschaftliche Gemeinschaft, Ehrenamt sowie gemeinsame Aktivitäten – wenn sie denn wieder möglich sind – werden nach dem quartiersbezogenen Wohnansatz aktiv gefördert“ erläutert Carsten Steuer, Vorstand des DiakonieZentrums, die Intension der neuen Wohnwelt im KanadaPark: Die Verhinderung der Vereinsamung im Alter. „Der Aufbau und die Festigung von Netzwerken im Quartier dienen der Revitalisierung hilfebedürftiger Menschen – und zwar genau in dem Maße, wie es von den Menschen gebraucht wird. Dafür bietet die wohldurchdachte Architektur und das großzügige, lichtdurchflutete Raumangebot sowie der attraktiv gestaltete Innenhof alle Möglichkeiten.“ so Steuer. Dass Gemeinschaft und gemeinsame Feiern in dieser Altenpflegeeinrichtung eine große Rolle spielen, spiegelt sowohl die Bauweise als auch der Name von „Haus Kana“ wider. Der Name kommt von Pfarrer Norbert Becker, der kaum eine bessere Wahl hätte treffen können. 

Im Johannes Evangelium wird als sogenanntes erstes Zeichen die frohe Botschaft der „Hochzeit von Kana“ in Galiläa verkündet. Dabei ist die Hochzeit als solches schon ein Sinnbild für Neues, was sehr gut zu der neuen Wohnwelt im KanadaPark passt, der für die Erneuerung der Canada-Siedlung steht. Auf dieser Hochzeit geht den Feiernden der Wein aus, was für jede Feier das Aus bedeuten würde und als Metapher für „es geht nicht mehr weiter“ steht. Jesus ist als Gast auf dieser Hochzeit anwesend und verwandelt sechs Krüge Wasser zu Wein. Als der Küchenchef davon kostet, ruft er verwundert den Bräutigam und fragt ihn, warum er – entgegen aller normalen Praxis – den guten Wein bis zuletzt aufgehoben habe, wo doch die Gäste schon zu viel getrunken hätten, um die Qualität noch zu bemerken. „Jesus hat mit seinem Handeln die Dinge auf den Kopf gestellt und gezeigt, dass es immer weitergeht, auch wenn man glaubt, es geht alles bergab. Kein Wein – kein Fest. Ein Perspektivwechsel und das Vertrauen in Jesus lässt jedoch auch den Schluss zu: Das Beste kommt zum Schluss!“ deutet Becker die Geschichte, die zu Haus Kana und zu der ganz besonderen Zeit, in der wir uns gerade befinden, gleichermaßen passt. 

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